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REFERENZEN

 

 

Herrn Peter Baumann alias Phillip Zappel

Jonglierschule, Tennisschule oder …

Mittwoch, 27. Januar 2010, 16:50 Uhr, gespannte Stimmung im Schulhaus der Drei-Franken-Schule Burghaslach/Geiselwind: Wie viele Eltern und Kinder werden kommen? Der Raum ist gut halb gefüllt. Absolut professionell tritt Peter Baumann alias Phillip Zappel vor das Auditorium. „Ich bin Reporter und soll einen Artikel über Schüler schreiben, die im Herbst von der Grundschule in eine weiterführende Schule wechseln. Wohin geht Euer Weg?“

Die Schüler, die Eltern, die Lehrkräfte sind von den ersten Sekunden an gefangen von der dynamischen, facettenreichen Darstellung der Charaktere Anna, die Physiotherapeutin mit Hauptschulabschluss geworden ist, von Dieter, der kein Zirkus-Jonglierball werden wollte wie sein berühmter Vater, von Rudi, der kein Tennisball sondern eine Kugel in einem Kugellager

 

werden wollte, diese und andere menschliche Ausbildungslaufbahnen wurden von Peter Baumann dramatisch und einfühlsam auf verschiedene Bälle übertragen.

Die Zuschauer wurden mit Ja/Nein- Karten aktiv in das Geschehen mit einbezogen und wie im Flug der Bälle, die – jeder einzelne für sich – Schülerschicksale darstellten, war eine Stunde vorüber. Phillip Zappel ließ die Zuschauer noch über sein Thema ´Übertritt` diskutieren, bis der Schulleiter ihn verabschiedete und die Schülerinnen und Schüler fragte, wie sie Phillip Zappel erlebt haben. „Das war voll cool“, „hat mir super gefallen“, bis „ich fand es einfach geil“. Einige Lehrkräfte konstatierten, dass dies eine wertvolle Veranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler und besonders deren Eltern gewesen wäre und dass man das nächste Mal alle von der dritten bis zur sechsten Klasse einladen sollte, nicht nur die Viertklässer.

Heinz Dürner, Schulleiter
Drei-Franken-Volksschule
Burghaslach/Geiselwind

(Grund- und Hauptschule)

Mainpost (1.12.2009)

Mit Clown Batschu ab in die höhere Schule
Besonderes Angebot der Martinsheimer Grundschule an Schüler, Eltern und Lehrer

Kinder stark machen für den Übertritt von der Grundschule in die weiterführenden Schulen. Das war der Sinngehalt beim Auftritt des Schauspielers Peter Baumann in der Rolle als Philipp Zappel – alias Clown Batschu in der Turnhalle der Grundschule Martinsheim.

Mit seinem temperamentvollen und mitreißenden Rollenspiel habe er die Anwesenden in seinen Bann gezogen, teilt die Schule mit. Die Schüler der 4. Klasse seien begeistert mitgegangen. Auch den Gästen, Lehrern und Schulleitern von benachbarten Grundschulen und verschiedenen weiterführenden Schulen sowie zahlreichen Eltern sei die Problematik des Übertritts auf sehr unterhaltsame und zugleich kritische Weise vor Augen geführt worden.

  Schulamtsdirektorin Irma Amrehn und der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Unterfranken, Rudi Schmitt (Projektleitung der Virtuellen Grundschule ), die bei der Erstellung mit anderen mitgewirkt hatten, führten in der sich anschließenden Diskussion aus, dass das Stück so zum ersten Mal im Probelauf durchgeführt wurde und stellten es den Zuschauern zur Diskussion.

Aber es waren sich rasch alle einig, dass „Philipp Zappel“ so wie sie ihn heute erlebt hatten, von nun bis zum Abschluss des Übertrittes im April 2010, sicher viele Zuschauer zum Lachen, aber bestimmt auch zum Nachdenken anregen wird, schreibt Brigitte Müller, Rektorin der Grundschule Martinsheim.



Link: Mainpost
Übergänge gestalten

Kinder stark machen für die Zukunft
eine schulartübergreifende Veranstaltung zum Übergang Grundschule-weiterführende Schulen mit Clown Batschu am 23.11.2009 in Martinsheim (LK Kitzingen) /Unterfranken

Vorgeschichte
Im Februar fand in Willanzheim eine Fortbildung im Rahmen der Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule statt: "Philipp Zappel -Alles ist möglich" - ein interaktives Theaterstück zum Thema Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule.
Der Würzburger Clown Peter Baumann präsentierte ein abwechslungsreiches Theaterstück, bei dem die Kinder durch Frage-Antwort-Spiele und Bewegungsangebote aktiv einbezogen wurden.
  Angeregt und ermuntert durch den Erfolg dieser Veranstaltung plante Schulamtsdirektorin Irma Amrehn vom Schulamt Kitzingen ein weiteres Stück mit Peter Baumann.

Das Theaterstück
Es thematisiert die Phase der Entscheidung bezüglich des Übertritts auf sehr unterhaltsame und zugleich zum Nachdenken anregende Weise und fordert zugleich im Anschluss an die Aufführung zum Gespräch mit allen Beteiligten auf. Die Grundlage des Textes stellt der intensive Gedankenaustausch der Projektleitung der Virtuellen Grundschule (Irma Amrehn und Rudi Schmitt) mit Eltern dar.

Link: http://www.uebergaengegestalten.de/696.html
Wertheimer Zeitung vom 20.10.2009

Die lange Geschichte von Sandy Sandkorn
Kindertheater: „Peter der Steinflüsterer“ zu Gast

Wertheim. Nicht nur für Jugendliche und Erwachsene, sondern auch für die ganz Kleinen boten die Kinder- und Jugendtheatertage in Wertheim am Wochenende ein abwechslungsreiches Programm.

Den Auftakt für die ganz jungen Theaterfreunde übernahm am Freitag im Kindertheater Alte Steige der „Clown Batschu“ alias Peter Baumann. Der Künstler aus Würzburg bot sein Programm „Peter der Steinflüsterer“ und die rund 30 Kinder und Erwachsenen boten ihm ein aufmerksames Auditorium.

In anschaulicher Art und Weise zeigte der Darsteller den kleinen Zuschauern wie er zum Steinflüsterer wurde und wie Kieselsteine letztlich entstehen. Dabei kam ihm einerseits sein außergewöhnliches schauspielerisches Können und andererseits die Tatsache zugute, dass er einen großen Steingarten besitzt und über viel Fachwissen verfügt.
 

Viel Spaß hatten die Kinder zudem bei der seltsamen Veränderung des ewig nörgelnden Theo Trübe in den immer lustigen und zu Scherzen aufgelegten Tommy Tomate, der auch gleich seinen Hit „Kieselstein, Kieselstein“ zum Besten gab.

Spannend und interessant war auch die Geschichte von Sandy Sandkorn, die bei einer Odyssee vom Strand über einen Sandkasten und den Schuh von Rudi Sandmann, durch die Kanalisation und den Fluss wieder zurück zum Meer gelangte.

Mit großem Interesse verfolgten die Kinder auch den Bericht des Bühnenkünstlers, woher er seinen Glücksstein bekommen hat. Für seine interessanten Geschichten und gekonnt gespielten Darbietungen erhielt er zum Abschluss viel Beifall.

riff

Link: Wertheimer Zeitung

Mainpost vom 18.03.09

(rt)Ein ungewöhnlicher Reporter namens Philip Zappel war im Willanzheimer Martinushaus zu Gast.Dazu teilt die Rektorin der Grundschule, Heike Schneller-Scheider mit: Reporter Philip Zappel hatte den Auftrag, über das Abenteuer Schule zu schreiben. Gäste für sein lustiges Unterfangen waren die Vorschulkinder der Kindergärten Hüttenheim, Seinsheim und Willanzheim sowie die beiden ersten Klassen der Willanzheimer Grundschule.In seinem abwechslungsreichen Theaterstück „Alles ist möglich“ präsentiert der Würzburger Künstler Peter Baumann den Kindern, wie leicht es ist, vom Kindergarten in die Grundschule zu wechseln.Mit seinen humorvollen Pointen und unterhaltsamen Bewegungsangeboten begleiten die Kleinen die drei Jonglierbälle Rudi, Sonja und Dieter, bekannt als die Flying Mosquitos auf dem Weg in die Jonglierschule. Durch Frage- und Antwort-Spiele gibt es da so manche Ähnlichkeiten zu entdecken, Ängste und Befürchtungen zu überwinden, aber gemeinsam schaffen wir das...
  Eingeladen hatten die Kooperationsbeauftragten Irene Dietrich-Strelow und Heike Schneller-Schneider zu dieser schwungvollen Nachmittagsveranstaltung aber nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieherinnen und Grundschullehrer des Landkreises Kitzingen. Im Gespräch mit dem Hauptdarsteller vertieften Sie die Kooperation an der Schnittstelle zwischen den beiden Bildungseinrichtungen. Schulamtsdirektorin Irma Amrehn vom Staatlichen Schulamt Kitzingen und Ministerialbeauftragter Rudi Schmitt für die Internetplattform „Virtuelle Grundschule“ zeigten sich begeistert von der Möglichkeit, durch das Medium Theater Kinder die neuen Schritte auf dem individuellen Bildungsweg zu erleichtern, sie auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten und die Neugier für die Schule zu erhalten.Lang anhaltender Applaus für Philipp Zappel und fröhliche Kinder, die sich auf ihren Schulanfang freuen.

Kitzinger Zeitung, 19.02.2009

Der Brückenbauer Philipp Zappel
Ein Clown nimmt den Kindergartenkindern die Angst vor dem Übertritt in die Grundschule

Willanzheim. Skeptisch blickten sie drein, die 60 Kinder, die sich gestern Nachmittag im Martinushaus in Willanzheim versammelt hatten. Was der ältere Herr in seinem viel zu großen, gelb-schwarz-karierten Anzug hier sollte, wusste keiner der Knirpse. Peter Baumann, ein Clown, war mit seinem Programm „Alles ist möglich“ zu Gast und thematisierte den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule.

Der Würzburger stellte sich den Kindern als Philipp Zappel vor. „Ich bin Reporter der neuen Kinder- und Jugendzeitschrift Cool drauf“, sagte der Clown. Auf der Suche nach Themen wolle er die Kinder befragen, die kennen sich schließlich am besten aus. In einem interaktiven Theaterstück wurden die Kinder durch Frage-Antwort-Spiele und Bewegungsangebote aktiv in das Programm einbezogen.

Der Clown teilte kleine rote und grüne Karten aus und freute sich über die lautstarke Hilfe der Kinder, als er seine Tasche hoch oben auf dem Kartenständer nicht gleich fand. Die Kindergartenkinder und Erstklässer merkten schnell, dass der tollpatschige Clown, der da vor ihnen stand, ihre Hilfe dringend nötig hatte.

Damit hatte Philipp Zappel bereits sein erstes Ziel erreicht. Denn hinter dem Klamauk des Clowns steckte ein schlüssiges pädagogisches Konzept. In seiner Rolle als Clown wollte Baumann den Kindern helfen, Selbstvertrauen aufzubauen. Er bestärkte die Kinder in ihren persönlichen Fähigkeiten, versuchte Ängste vor neuen Herausforderungen zu nehmen und bei den Vorschulkindern Neugier auf die Schule zu wecken.

 

Die Vorschulkinder aus den Kindergärten Willanzheim, Seinsheim und Hüttenheim und die Erstklässer aus der Grundschule Willanzheim waren begeistert. Ihre Neugier auf die Schule war geweckt. Auch die 40 anwesenden Erzieherinnen und Lehrkräfte konnten sich das Lachen nicht verkneifen und staunten, wie locker Philipp Zappel mit den Kindern umging. Alle waren sich einig, dass der Clown den Kindern die Angst vor dem Schuleintritt genommen habe. „Wir wollen den Übertritt vom Kindergarten in die erste Klasse als Brücke, nicht als Bruch gestalten“, erklärte die Kitzinger Schulamtsdirektorin Irma Amrehn. Dies gehe am besten, wenn die Kinder erfahren, dass sie stark sind. Genau dieses Gefühl vermittelte der Clown den Knirpsen. „Untersuchungen belegen, dass dieser erste Übergang der wichtigste im Leben der Kinder ist“, sagte Rudi Schmitt, der Ministerialbeauftragte der Gymnasien in Unterfranken. Für ihn sei dieses Konzept nahtlos übertragbar auf die vierte Klasse, wenn die Kinder dann vor dem Übergang an eine weiterführende Schule stünden.

Nicht nur die Kinder und ihre Eltern sollen schrittweise auf die Schule vorbereitet werden. Auch die Erzieherinnen und Lehrerinnen wolle man zusammenkommen lassen, sagte Heike Schneller-Schneider, die Rektorin der Grundschule Willanzheim. Sie gestaltete als Kooperationsbeauftragte des Landkreises Kitzingen diese Gemeinschaftsveranstaltung von Grundschule und den Kindergärten. In Willanzheim ging dieses Konzept voll auf. Nach einer knappen dreiviertel Stunde hatte niemand mehr Angst vor der Schule.

*ltk*

Erich Kästner Schule, Kitzingen

Die Geschichte über Philipp Zappel, den Reporter einer coolen Jugendzeitschrift, zieht die jungen Schüler sofort in ihren Bann. Von der ersten Minute an sind die Kinder voll dabei, wenn Philipp in seiner hektischen und zappeligen Art alles schief geht. Er vergisst, wo er sein Handy hin gesteckt hat, kann sich die Nummer seines Aktenkofferschlosses nicht merken und stolpert im wörtlichen und übertragenem Sinn ständig über seine eigenen Füße. Der moderne Zappelphilipp lässt aber nicht nur mit oder über sich lachen, sondern zeigt auch, wie man sich trotz vieler Probleme und mit Hilfe von Merkhilfen, kleinen Eselsbrücken und manch anderen Tricks doch erfolgreich durchs Leben schlagen kann. Dabei bezieht er die Kinder immer wieder in sein Stück mit ein und schafft es, sie über die ganze Länge des Stückes immer bei der Sache zu halten.
Uns allen, Lehrern wie Schülern, hat das Theaterstück sehr viel Spaß bereitet. Darüber hinaus bietet es sich hervorragend als Ausgangspunkt und Anregung für eine unterrichtliche Auseinandersetzung mit den Themen Versagen und Misslingen, Ablehnung und Suche nach Anerkennung, Umgang mit Schwächen, aber auch auch Selbstüberwindung und Mut an. Diese an sich ernsten Inhalte wurden modern, flott, und lustig in Szene gesetzt, ohne jedoch zum bloßen Klamauk zu verkommen.

Petra Bieberstein, Sonderschullehrerin


In einer witzigen , kurzweiligen Vorstellung identifizieren sich die Schüler unwillkürlich mit „Philipp“, der mit seinen Erlebnissen und Missgeschicken sich als einer von ihnen präsentiert. Die Kinder sind während der Vorstellung nicht einfach nur Zuschauer, die träge herumsitzen und unterhalten werden wollen, sondern werden durch die ständige Einbeziehung in die Handlung der Aufführung intensiv aktiviert und in ihren Problemen ernstgenommen. Sie finden sich im Stück wieder.
  Das zentrale Anliegen „was kann ich tun, damit ich ruhig werde bzw. bleibe?“ wird durch den Wechsel von Phasen der Zerstreutheit und äußeren Unruhe zu Abschnitte der Konzentration und inneren Sammlung lebenspraktisch nahegebracht.
Beeindruckend ist insbesondere „Philipps“ Gabe die aktiviert Zuschauer immer wieder scheinbar zu äußerster Konzentration zurückführen zu können.

Irene Lecker, Sonderschullehrerin


„Philipp Zappel“ gespielt von Peter Baumann, ein erfolgreicher Reporter, hat mit einigen Problemen zu kämpfen, die auch jüngeren Schülern schon wohlvertraut sind. Er ist vergesslich, flippt rasch aus und gerät außer sich. Das Wesentliche in diesem ist jedoch, dass Philipp für jede seiner Problemsituationen, Lösungen präsentiert, die für die Schüler gut nachvollziehbar sind. Während Philipp Zappel vor allem durch seinen Hyperaktivität gekennzeichnet ist, greift Peter Baumann mit den drei Jonglierbällen weitere kindliche Schulprobleme auf, die ebenfalls eine Lösung finden.
Meine Schüler/innen aus der DFK 1A waren während der gesamten Vorstellung stets konzentriert bei der Sache. Einige erkannten sich in Philipp Zappel wieder, alle waren begeistert davon, in das Stück mit einbezogen zu sein. Es gelang Peter Baumann hervorragend, nach hektischen Phasen das junge Publikum wieder zur nötigen Ruhe und Konzentration zurück zu führen. In der Nachbereitung zeigte sich , dass die Kinder die dargestellte Thematik sehr gut verstanden hatten. Ein Grundstein war gelegt, um mit den Problemen „Zappelphilipp“, Misserfolge, Angst und Ablehnung auseinander zu setzen und dargestellte Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Eine insgesamt sehr gute Vorstellung für Kinder, als auch für Lehrer/innen.

Margarete Kneuer, Sonderschullehrerin DFK 1A
Johann Foersch Sonderschule, Zellerau

Ein hervorragend gespieltes Ein-Personen-Stück, das Kinder und junggebliebene Erwachsene zum Tränenlachen rührt. Sehr gelungen, da die Zuschauer direkt in die Handlung mit einbezogen werden.In jedem Mensch steckt ein kleinerer oder größerer Philipp Zappel. Hier bietet das Stück direkte Hilfen zur Selbsthilfe an.

Barbara Götz, Sonderschullehrerin, 3. und 4. Klasse


Das sehr originelle Theaterstück hat meine Schüler und mich durch seine witzigen und spritzigen, aber auch teilweise dramatischen Szenen eines Schultages mitgerissen und begeistert.
  Auf sehr beeindruckende Art und Weise hat der Darsteller zwischen der Rolle der aufbrausenden komischen Figur des Philipp Zappel und der Figur des strengen Lehrers Koller gewechselt.. Mit seiner überaus starken Gestik und Mimik konnte er die Schüler stets zum Lachen und Mitfühlen animieren. Das war einfach spitze!

Bettina Keupp, Sonderschullehrerin, 4. Klasse


Ein Saal voller SchülerInnen - frontal bespielt von einer Person, weit über eine Schulstunde hinaus - zum Mitmachen aufgefordert, die Identifikation mit dem Thema unmittelbar möglich, mal in rasantem Rhythmus tobend, mal in konzentrierender Ruhe innehaltend, ein Traumziel für jeden LehrerIn!

Andreas Krämer, Sonderschullehrer, 5./6. Klasse
Volksschule, Randersacker

In der gut einstündigen Vorstellung werden typische Verhaltensweisen in Konfliktsituationen und bei Missgeschicken aufgezeigt.
Auf humorvolle Art erfahren Kinder, dass cholerisches Aufbrausen oder Wut nicht zur Lösung führen, sondern Strategien der Selbstberuhigung („In der Ruhe liegt die Kraft“).
Wie ein roter Faden ziehen sich die Bereiche Selbstmotivation, Ermunterung und Selbstvertrauen durch die Szenen, in denen auch die negativen Auswirkungen von Aggression und Einschüchterung deutlich werden.
In der Szene mit dem für die jugendliche Persönlichkeit wichtigen Trend-Artikel „Handy“ wird deutlich, dass durch unüberlegtes Handeln eine missliche Lage nur verschlimmert wird. Der Gebrauch des eigenen Gehirns ist allemal besser.
Ganz nebenbei erfahren die Kinder auch einfache Strategien zur Lerntechnik.
  Die artistische Einlage mit Jonglierbällen bildet den Rahmen einer Geschichte, in der die Anerkennung der eigenen Schwäche der erste Schritt zur Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauen ist, das es schließlich auch ermöglicht, eigene Fähigkeiten zu entdecken und den eigenen Wert im Zusammenklang mit anderen erkennen lässt.
Die Kinder werden aktiv in das Geschehen mit einbezogen (Meinungsabfragen per Abstimmung), der Wechsel der Handlungsebenen hält die Aufmerksamkeit der Kinder hoch.
In einem abschließenden, reflektierenden Unterrichtsgespräch lassen sich sie Spielszenen ohne weiteres auf die Lebenswirklichkeit der Kinder übertragen.
Geeignet ab der 3. Jahrgangsstufe für die Bereiche
- Konfliktverhalten
- Selbstvertrauen
- Wirkung von Angst

Jochen Heilmann, Rektor
Ignatius-Gropp-Volksschule, Güntersleben

Das Stück trifft lebensnah und authentisch den Erfahrungsbereich der Kinder und gibt konrete Hilfen, sich in einer Welt voller Reizüberflutung und Technisierung zu orientieren und zurecht zu finden. Themen aus dem Arbeits-, Freizeit- und Schülerleben werden in verschiedenen Formen wie Clownerie, einem Rap, der Jonglage und Reflexion mit dem Publikum über das Verhalten in bestimmten Situationen kurzweilig und abwechslungsreich aufgegriffen und intensiv, anschaulich und wirklichkeitsnah angepackt. Die Kinder erfahren Möglichkeiten, wie man in Stresssituationen zur Ruhe finden, ein Problem in den Griff bekommen und Selbstbewusstsein aufbauen kann.
  Die Einbeziehung der Kinder, die Anregungen und Ratschläge zur Lebensbewältigung geben den Kindern die positive Perspektive, dass man sich in schwierigen Situationen selbst helfen kann, und tragen zum Aufbau von Selbstvertrauen in die eigene Leistung und zur Gewinnung von gesunder Ichstärke bei. Nur nicht aufgeben, sondern an sich glauben!

Renate Kempf
Günther Prinz
Winfried Knötgen

Lehrer
Grundschule, Theilheim

"Energie, Energie,Energie! Vergiss es nie, du bist Energie!" Diesen Refrain aus dem "Philipp-Zappel-Rap" hörte man in den Tagen nach dem Besuch von Clown Batschu in der 3. und 4. Klasse der VS Theilheim noch häufig. Gerade auch die älteren Schüler waren von diesem Song begeistert und sangen den Refrain schon während der Aufführung voll mit. Bei anderen Kindern hatten die "Flying Moskitos" einen bleibenden Eindruck gemacht, wieder andere erfreuten sich an den vielen Missgeschicken, die dem armen Philipp Zappel ständig passierten oder fanden den alten Lehrer fürchterlich.
  Im anschließenden Gespräch zeigte sich aber, dass alle Kinder für die Schwierigkeiten, die Philipp Zappel in seinem Leben durch seine ständige Zappelei hat, aufgeschlossen waren. Sie sahen aber auch, welche Eselsbrücken er sich ausgedacht hatte, um mit seinen Problemen trotzdem leben zu können und fast alle hatten mehrere seiner Lerntricks parat. Gerade auch denjenigen Schülern, die selber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, konnten so ohne pädagogischen Zeigefinger Hilfen zur Lebensbewältigung mit auf den Weg gegeben werden - vielleicht der einprägsamste Erfolg dieses Stückes von Clown Batschu.

Florian Hock, Lehrer